Geschichte

Bei den „Gerüsten der Republik“ handelt es sich nicht um eine politische Bewegung oder Institution, sondern um eine Kunst- und Dokumentationsprojekt. Der Begriff beschreibt die standardisierten Spielplatzklettergerüste aus Stahlrohr, die in der DDR und teils auch in Westdeutschland in den 1960er und 1970er Jahren weit verbreitet waren. 

Kerngedanke des Projekts

Das Projekt „Gerüste der Republik“ beschäftigt sich mit dem kulturellen Gedächtnis, das mit diesen Klettergerüsten verbunden ist. Für viele Menschen, die in dieser Zeit aufwuchsen, haben sie eine hohe identitätsstiftende Bedeutung. Das Projekt sammelt und dokumentiert noch existierende Gerüste sowie Erinnerungen daran. 

Hintergrund und Aktionen

  • Ausstellung: Das Projekt präsentierte seine Ergebnisse unter anderem in Ausstellungen, beispielsweise im Kiosk am Reileck in Halle.
  • Dokumentation: Die Kuratoren sammeln Postkarten, Fotos, Videos und Grafiken zu den Spielgeräten und teilen sie auf verschiedenen Online-Plattformen.
  • Kulturelles Gedächtnis: Es geht darum, die Geschichte dieser Spielgeräte als Teil des kollektiven Gedächtnisses der Nachkriegsgesellschaft festzuhalten und zu reflektieren. 

Artikel über das Thema

Kleiner Artikel über mich auf www.spielplatztreff.de.

Artikel in der Thüringer Allgemeinen

Interessanter Artikel aus Stadt+Grün

Über Spielplätze in der DDR von Peter Fibich